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Schloss Salenegg Pinot Noir Carschluns 2022, 75cl, AOC Graubünden, Pinot Noir, Graubünden, Falstaff: 92

AOC Graubünden

Schloss Salenegg Pinot Noir Carschluns 2022, 75cl

75cl
2022
18 auf Lager
CHF
44.00

Produzent

Wein und Schloss Salenegg gehören untrennbar zusammen. Seit 1068 werden im ältesten Weingut Europas herrschaftliche Weine naturnah angebaut und gekeltert. Bereits 950 legte der Prior des Klosters Pfäfers den Grundstein zur heutigen Schlossanlage mit ihrem Weinberg. Die Familie von Gugelberg bürgt seit 1654 für Qualität und Originalität. Heute leitet Helene v. Gugelberg die Geschicke des Gutes mit Weitblick. mehr Informationen zum Produzent

Region

Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region

Subregion

Maienfeld ist mit rund 100 bis 110 Hektar die grösste Weinbaugemeinde Graubündens – und zugleich die drittälteste Stadt am Rhein. Die Reben wachsen zwischen 400 und 650 Metern über Meer an den sonnenexponierten Hängen des Falknis, dessen kalk- und schieferreicher Schuttkegel den Weinen ihre mineralische Tiefe verleiht. Weltberühmt wurde Maienfeld durch Johanna Spyris „Heidi": Die Geschichte des Mädchens vom Alpöhi spielt in den Bergen oberhalb des Dorfs, und bis heute pilgern Gäste aus aller Welt zum Heididorf. Ebenso lebendig ist die Tradition der Maienfelder Pferderennen: Auf der einzigen Naturrennbahn der Schweiz im Rossriet messen sich im Herbst Pferd und Reiter – ein fester Termin im Bündner Veranstaltungskalender. Im Rebberg dominiert der Pinot Noir, ergänzt durch Chardonnay und Riesling-Silvaner sowie vereinzelt internationale Sorten wie Grüner Veltliner oder Viognier. Mit Schloss Salenegg – dem ältesten noch bestehenden Weingut Europas – und Familienbetrieben wie Möhr-Niggli, Heidelberg oder Lampert vereint Maienfeld jahrhundertealte Tradition mit einer jungen, experimentierfreudigen Winzerszene. Mittendrin: die von Salis Vinothek an der Industriestrasse 18, seit 2025 Dreh- und Angelpunkt für Verkostungen, Beratung und Einkauf direkt vor Ort. mehr Informationen zur Subregion

Degustationsnotiz

Zimt, Thymian, Rosmarin, Tabak, schwarzer Pfeffer, Vanille, Cassis und weitere, sind die Noten, welche die Nase umschmeicheln. Am Gaumen ist er ebenso beeindruckend. Kraftvolle Eleganz, ein Feuerwerk vom ersten bis zum letzten Schluck. Ein Wein, der geschaffen ist für alle Liebhaber der grossen Blauburgunder. Heute noch einem Kind gleich, hat er über die kommenden Jahre ausserordentliches Reifepotenzial bis zum einmaligen Weinerlebnis.

Herstellung

Für die Gärung werden maximal 10% dieses aussergewöhnlichen Traubengutes entrappt, 90% werden ungequetscht ganz, also mit dem Stielgerüst, in den Holzbottich, die Gärbütte, gegeben. Bei Halbzeit der Gärung werden die im Beereninneren gärenden Trauben mit den Füssen schonend vermaischt. Nach abgeschlossener Gärung wird der Jungwein ohne Pressung abgezogen und in französischen Barriques eingelagert. Der Holzeinsatz wird auf den Jahrgang abgestimmt und steht nicht im Vordergrund. Nach einem Jahr in den Barriques wird der Carschluns ohne vorgängige Filtration abgefüllt. Anschliessend reift er noch im Schlosskeller bis der Carschluns Pinot Noir bereit ist für die Auslieferung.

Trinkreife

Jahrgang + 10 Jahre

Geniessen zu

Fleichgerichten vom Kalb, Rind, Lamm, Bündner Spezialitäten und gereiftem Käse.

Spezielles

Carschluns ist ein romanischer Flurname und bedeutet «zum Schloss gehörend». 1995 wurde diese Parzelle von Schloss Salenegg mit original französischen Burgunderreben bestockt. Das Besondere dieser Rebstöcke sind die kleinbeerigen Trauben mit entsprechend geringem Ertrag, dafür einzigartiger Aromatik.

Produzent
Wein und Schloss Salenegg gehören untrennbar zusammen. Seit 1068 werden im ältesten Weingut Europas herrschaftliche Weine naturnah angebaut und gekeltert. Bereits 950 legte der Prior des Klosters Pfäfers den Grundstein zur heutigen Schlossanlage mit ihrem Weinberg. Die Familie von Gugelberg bürgt seit 1654 für Qualität und Originalität. Heute leitet Helene v. Gugelberg die Geschicke des Gutes mit Weitblick. mehr Informationen zum Produzent
Region
Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region
Subregion
Maienfeld ist mit rund 100 bis 110 Hektar die grösste Weinbaugemeinde Graubündens – und zugleich die drittälteste Stadt am Rhein. Die Reben wachsen zwischen 400 und 650 Metern über Meer an den sonnenexponierten Hängen des Falknis, dessen kalk- und schieferreicher Schuttkegel den Weinen ihre mineralische Tiefe verleiht. Weltberühmt wurde Maienfeld durch Johanna Spyris „Heidi": Die Geschichte des Mädchens vom Alpöhi spielt in den Bergen oberhalb des Dorfs, und bis heute pilgern Gäste aus aller Welt zum Heididorf. Ebenso lebendig ist die Tradition der Maienfelder Pferderennen: Auf der einzigen Naturrennbahn der Schweiz im Rossriet messen sich im Herbst Pferd und Reiter – ein fester Termin im Bündner Veranstaltungskalender. Im Rebberg dominiert der Pinot Noir, ergänzt durch Chardonnay und Riesling-Silvaner sowie vereinzelt internationale Sorten wie Grüner Veltliner oder Viognier. Mit Schloss Salenegg – dem ältesten noch bestehenden Weingut Europas – und Familienbetrieben wie Möhr-Niggli, Heidelberg oder Lampert vereint Maienfeld jahrhundertealte Tradition mit einer jungen, experimentierfreudigen Winzerszene. Mittendrin: die von Salis Vinothek an der Industriestrasse 18, seit 2025 Dreh- und Angelpunkt für Verkostungen, Beratung und Einkauf direkt vor Ort. mehr Informationen zur Subregion
Degustationsnotiz
Zimt, Thymian, Rosmarin, Tabak, schwarzer Pfeffer, Vanille, Cassis und weitere, sind die Noten, welche die Nase umschmeicheln. Am Gaumen ist er ebenso beeindruckend. Kraftvolle Eleganz, ein Feuerwerk vom ersten bis zum letzten Schluck. Ein Wein, der geschaffen ist für alle Liebhaber der grossen Blauburgunder. Heute noch einem Kind gleich, hat er über die kommenden Jahre ausserordentliches Reifepotenzial bis zum einmaligen Weinerlebnis.
Herstellung
Für die Gärung werden maximal 10% dieses aussergewöhnlichen Traubengutes entrappt, 90% werden ungequetscht ganz, also mit dem Stielgerüst, in den Holzbottich, die Gärbütte, gegeben. Bei Halbzeit der Gärung werden die im Beereninneren gärenden Trauben mit den Füssen schonend vermaischt. Nach abgeschlossener Gärung wird der Jungwein ohne Pressung abgezogen und in französischen Barriques eingelagert. Der Holzeinsatz wird auf den Jahrgang abgestimmt und steht nicht im Vordergrund. Nach einem Jahr in den Barriques wird der Carschluns ohne vorgängige Filtration abgefüllt. Anschliessend reift er noch im Schlosskeller bis der Carschluns Pinot Noir bereit ist für die Auslieferung.
Trinkreife
Jahrgang + 10 Jahre
Geniessen zu
Fleichgerichten vom Kalb, Rind, Lamm, Bündner Spezialitäten und gereiftem Käse.
Spezielles
Carschluns ist ein romanischer Flurname und bedeutet «zum Schloss gehörend». 1995 wurde diese Parzelle von Schloss Salenegg mit original französischen Burgunderreben bestockt. Das Besondere dieser Rebstöcke sind die kleinbeerigen Trauben mit entsprechend geringem Ertrag, dafür einzigartiger Aromatik.

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