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Roman Hermann Fläscher Sauvignon Blanc 2024, 75cl, AOC Graubünden, Sauvignon Blanc, Graubünden, Falstaff: 93

AOC Graubünden

Roman Hermann Fläscher Sauvignon Blanc 2024, 75cl

75cl
2024
30+ auf Lager
CHF
30.00

Produzent

In welchem Jahr der erste Wein auf dem Weingut gekeltert wurde, wissen die Hermanns heute nicht mehr. Fakt ist aber, dass bereits Urgrossvater Leonhard nebst der Landwirtschaft bereits die Freude am Weinkeltern hatte. Damals, um 1930, war Pinot Noir in den Lagen der Fläscher Halde verbreitet. 1975 kamen Riesling-Sylvaner und Pinot Gris und Completer dazu. Der Grundstein für einen innovativen Betrieb war gelegt. 1982 kelterte Peter Hermann den ersten Jahrgang im Hinterdorf und baute mit seiner Frau Rosmarie das heutige Weingut auf. Das Winzerpaar war stets offen für Neues. Schon bald wurde im Keller mit Barriques experimentiert und weitere Traubensorten angepflanzt. So produzierte Peter als erster Winzer der Bündner Herrschaft die Sorte Sauvignon Blanc. Roman bewirtschaftet 6 Hektaren Reben an der Fläscher Halde. Die grösste Parzelle bildet die Terrassenanlage im Fläscher Bad, die von Grossvater Hanspeter während der Melioration 1971 angelegt wurde. Diese historisch alte Lage ist steinig, steil und voller Geschichte. Hier wurde gebadet, bevor die Heisswasser Quellen in Bad Ragaz genutzt wurden. mehr Informationen zum Produzent

Region

Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region

Subregion

Fläsch liegt am Fuss des Fläscherbergs auf der rechten Seite des Churer Rheintals, dort wo die Bündner Herrschaft am Passübergang St. Luzisteig ans Fürstentum Liechtenstein grenzt. Die Rebfläche gliedert sich in zwei charakteristisch unterschiedliche Lagen: die sonnige Fläscher Halde und das ebene Fläscher Feld – beide geprägt vom kalkreichen Schieferboden, der für die ganze Herrschaft typisch ist. Was Fläsch besonders macht, ist seine kleinteilige Struktur: Zahlreiche Winzerfamilien bewirtschaften vergleichsweise kleine Parzellen, was zu einer aussergewöhnlichen Vielfalt an Handschriften führt – von kraftvoll-konzentrierten bis zu filigran-eleganten Pinot Noirs. 2010 wurde die kleine, aber fortschrittliche Winzergemeinde vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis für ihre Ortsplanung ausgezeichnet – ein Beleg für den Innovationsgeist, der sich auch im Rebberg zeigt. Auch bei von Salis ist Fläsch stark vertreten: Familienbetriebe wie Davaz, Christian Hermann, Roman Hermann und Thomas Marugg stehen für die ganze Bandbreite der Fläscher Weinkultur – von traditionellem Pinot Noir bis zu raren Spezialitäten wie der Scheurebe. mehr Informationen zur Subregion

Degustationsnotiz

Intensive Aromatik nach Limetten, Grapefruit und Stachelbeeren. Im Gaumen sehr typischer Geschmack nach Stachelbeeren mit knackiger, spürbarer Säure. Ein fantastischer Herrschäfler mit exotischen Flair.

Herstellung

Ausbau im Edelstahltank

Trinkreife

Jahrgang + 3 Jahre

Geniessen zu

Apéro und Vorspeisen, zu Spargel- und Fischgerichten.

Produzent
In welchem Jahr der erste Wein auf dem Weingut gekeltert wurde, wissen die Hermanns heute nicht mehr. Fakt ist aber, dass bereits Urgrossvater Leonhard nebst der Landwirtschaft bereits die Freude am Weinkeltern hatte. Damals, um 1930, war Pinot Noir in den Lagen der Fläscher Halde verbreitet. 1975 kamen Riesling-Sylvaner und Pinot Gris und Completer dazu. Der Grundstein für einen innovativen Betrieb war gelegt. 1982 kelterte Peter Hermann den ersten Jahrgang im Hinterdorf und baute mit seiner Frau Rosmarie das heutige Weingut auf. Das Winzerpaar war stets offen für Neues. Schon bald wurde im Keller mit Barriques experimentiert und weitere Traubensorten angepflanzt. So produzierte Peter als erster Winzer der Bündner Herrschaft die Sorte Sauvignon Blanc. Roman bewirtschaftet 6 Hektaren Reben an der Fläscher Halde. Die grösste Parzelle bildet die Terrassenanlage im Fläscher Bad, die von Grossvater Hanspeter während der Melioration 1971 angelegt wurde. Diese historisch alte Lage ist steinig, steil und voller Geschichte. Hier wurde gebadet, bevor die Heisswasser Quellen in Bad Ragaz genutzt wurden. mehr Informationen zum Produzent
Region
Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region
Subregion
Fläsch liegt am Fuss des Fläscherbergs auf der rechten Seite des Churer Rheintals, dort wo die Bündner Herrschaft am Passübergang St. Luzisteig ans Fürstentum Liechtenstein grenzt. Die Rebfläche gliedert sich in zwei charakteristisch unterschiedliche Lagen: die sonnige Fläscher Halde und das ebene Fläscher Feld – beide geprägt vom kalkreichen Schieferboden, der für die ganze Herrschaft typisch ist. Was Fläsch besonders macht, ist seine kleinteilige Struktur: Zahlreiche Winzerfamilien bewirtschaften vergleichsweise kleine Parzellen, was zu einer aussergewöhnlichen Vielfalt an Handschriften führt – von kraftvoll-konzentrierten bis zu filigran-eleganten Pinot Noirs. 2010 wurde die kleine, aber fortschrittliche Winzergemeinde vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis für ihre Ortsplanung ausgezeichnet – ein Beleg für den Innovationsgeist, der sich auch im Rebberg zeigt. Auch bei von Salis ist Fläsch stark vertreten: Familienbetriebe wie Davaz, Christian Hermann, Roman Hermann und Thomas Marugg stehen für die ganze Bandbreite der Fläscher Weinkultur – von traditionellem Pinot Noir bis zu raren Spezialitäten wie der Scheurebe. mehr Informationen zur Subregion
Degustationsnotiz
Intensive Aromatik nach Limetten, Grapefruit und Stachelbeeren. Im Gaumen sehr typischer Geschmack nach Stachelbeeren mit knackiger, spürbarer Säure. Ein fantastischer Herrschäfler mit exotischen Flair.
Herstellung
Ausbau im Edelstahltank
Trinkreife
Jahrgang + 3 Jahre
Geniessen zu
Apéro und Vorspeisen, zu Spargel- und Fischgerichten.

Unsere Empfehlung

Rabatt
Veuve Clicquot Champagner Brut Yellow Label

Frankreich, Champagne

Veuve Clicquot Champagner Brut Yellow Label

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In der Nase herrlich frisch und aromatisch, Noten von reifen Birnen und getrockneten Apfelscheiben, würzig-hefige Anklänge von frisch gebackenem Brot und zitrisch-ätherische Aromen ergänzen perfekt. Im Gaumen wunderbar cremig, mit guter Perlage ausgestattet und herrlich rund fliessend, die Aromen der Nase werden dupliziert und von mineralischen Noten in das gelbfruchtige Finale getragen.
75cl
CHF
49.50
CHF 55.00
Lallier Champagne Edition R.021 Brut

Frankreich, Champagne

Lallier Champagner Edition R.021 Brut

Lallier Champagne Edition R.021 Brut
Ein eleganter und vielseitiger Champagner mit frischer, hellgelber Farbe und zarten goldenen Reflexen. In der Nase zeigt sich der R.021 Brut mit klaren Zitrusnoten wie Limette und Mandarine, ergänzt durch florale Nuancen, die an weisse Blüten erinnern. Reifere Aromen von Brioche und frischer Haselnuss – ein Verdienst der sorgfältig gereiften Reserveweine – verleihen dem Bouquet zusätzliche Tiefe. Am Gaumen beginnt er mit reiner Frische und einer feinen salzigen Note. Die Struktur des Pinot Noir und die weiche, runde Art des Meunier verleihen dem Wein Kraft und Fülle. Der Abgang ist lang, ausgewogen und aromatisch reif.
75cl
CHF
49.00
Urbans-Hof Urban Riesling 2025

Nik Weis, Mosel QbA

Urbans-Hof Urban Riesling 2025

Urbans-Hof Urban Riesling 2025
Herrliche Frucht, feine Würze, geniale Mineralität, komplex und doch spielerisch mit zarten Komponenten nach Holunder und Ginsterblüte. Am Gaumen herrlich saftiger, schmackhafter und cremiger Körper mit viel weichem Schmelz und reifer Frucht im Überfluss, der wenige Restzucker gibt dem Wein eine perfekte Balance.
75cl
CHF
12.00
Petra 2022

Toscana IGT

Petra Azienda Petra 2022

Petra 2022
Die Nase ist komplex und intensiv mit Noten von roten Früchte, wilden Brombeeren, Kirschen und Johannisbeeren. Diese Aromen werden von balsamischen Noten begleitet, die an die mediterrane Macchia, Lorbeer und würzige Noten von Pfeffer und Weihrauch mit Vanillenuancen erinnern. Diese Vielschichtigkeit ergibt einen ungemein verführerischen Gesamtduft. Der Auftakt von Petra ist dich und gehaltvoll. Am Gaumen bezaubert der Wein mit einer kraftvollen, tiefgründigen Struktur, die stets elegant und saftig bleibt, und endet mit einem feinkörnigen, mineralischen Abgang.
75cl
CHF
56.00
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