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Schloss Salenegg Pinot Noir Molina 2023, 37.5cl, AOC Graubünden, Pinot Noir, Graubünden

AOC Graubünden

Schloss Salenegg Pinot Noir Molina 2023, 37.5cl

2023
Nicht auf Lager
CHF
19.00

Produzent

Wein und Schloss Salenegg gehören untrennbar zusammen. Seit 1068 werden im ältesten Weingut Europas herrschaftliche Weine naturnah angebaut und gekeltert. Bereits 950 legte der Prior des Klosters Pfäfers den Grundstein zur heutigen Schlossanlage mit ihrem Weinberg. Die Familie von Gugelberg bürgt seit 1654 für Qualität und Originalität. Heute leitet Helene v. Gugelberg die Geschicke des Gutes mit Weitblick. mehr Informationen zum Produzent

Region

Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region

Subregion

Maienfeld ist mit rund 100 bis 110 Hektar die grösste Weinbaugemeinde Graubündens – und zugleich die drittälteste Stadt am Rhein. Die Reben wachsen zwischen 400 und 650 Metern über Meer an den sonnenexponierten Hängen des Falknis, dessen kalk- und schieferreicher Schuttkegel den Weinen ihre mineralische Tiefe verleiht. Weltberühmt wurde Maienfeld durch Johanna Spyris „Heidi": Die Geschichte des Mädchens vom Alpöhi spielt in den Bergen oberhalb des Dorfs, und bis heute pilgern Gäste aus aller Welt zum Heididorf. Ebenso lebendig ist die Tradition der Maienfelder Pferderennen: Auf der einzigen Naturrennbahn der Schweiz im Rossriet messen sich im Herbst Pferd und Reiter – ein fester Termin im Bündner Veranstaltungskalender. Im Rebberg dominiert der Pinot Noir, ergänzt durch Chardonnay und Riesling-Silvaner sowie vereinzelt internationale Sorten wie Grüner Veltliner oder Viognier. Mit Schloss Salenegg – dem ältesten noch bestehenden Weingut Europas – und Familienbetrieben wie Möhr-Niggli, Heidelberg oder Lampert vereint Maienfeld jahrhundertealte Tradition mit einer jungen, experimentierfreudigen Winzerszene. Mittendrin: die von Salis Vinothek an der Industriestrasse 18, seit 2025 Dreh- und Angelpunkt für Verkostungen, Beratung und Einkauf direkt vor Ort. mehr Informationen zur Subregion

Degustationsnotiz

Viel Frucht (Erdbeere, Himbeere, Cassis) eingerahmt von zurückhaltend, aber gut eingebauten Barriquearomen, begleitet von erdigen Nuancen, etwas Vanille und leichte Ledernoten runden das komplexe Aromabild ab und verleihen dem Molina einen charakterstarken modernen Auftritt.

Herstellung

Ausbau im Barrique. Die Trauben stammen aus den besten Reblagen von Schloss Salenegg.

Trinkreife

Jahrgang + 6 Jahre

Geniessen zu

Vorspeisen, leichten Fleischgerichten sowie Bündner Spezialitäten.

Spezielles

Für diesen modernen und charakterstarken Blauburgunder werden die Trauben der besten Reblagen von Schloss Salenegg geerntet. Diese Rebberge gehörten schon zu Salenegg, als es noch im Besitz von Ritter Anton v. Molina war. Ritter Molina, Taufpate dieses Weines, residierte von 1594 - 1654 leibhaftig auf Schloss Salenegg, wo sein Geist, laut Bündner Sagenbuch, bis heute zuhause ist.

Produzent
Wein und Schloss Salenegg gehören untrennbar zusammen. Seit 1068 werden im ältesten Weingut Europas herrschaftliche Weine naturnah angebaut und gekeltert. Bereits 950 legte der Prior des Klosters Pfäfers den Grundstein zur heutigen Schlossanlage mit ihrem Weinberg. Die Familie von Gugelberg bürgt seit 1654 für Qualität und Originalität. Heute leitet Helene v. Gugelberg die Geschicke des Gutes mit Weitblick. mehr Informationen zum Produzent
Region
Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region
Subregion
Maienfeld ist mit rund 100 bis 110 Hektar die grösste Weinbaugemeinde Graubündens – und zugleich die drittälteste Stadt am Rhein. Die Reben wachsen zwischen 400 und 650 Metern über Meer an den sonnenexponierten Hängen des Falknis, dessen kalk- und schieferreicher Schuttkegel den Weinen ihre mineralische Tiefe verleiht. Weltberühmt wurde Maienfeld durch Johanna Spyris „Heidi": Die Geschichte des Mädchens vom Alpöhi spielt in den Bergen oberhalb des Dorfs, und bis heute pilgern Gäste aus aller Welt zum Heididorf. Ebenso lebendig ist die Tradition der Maienfelder Pferderennen: Auf der einzigen Naturrennbahn der Schweiz im Rossriet messen sich im Herbst Pferd und Reiter – ein fester Termin im Bündner Veranstaltungskalender. Im Rebberg dominiert der Pinot Noir, ergänzt durch Chardonnay und Riesling-Silvaner sowie vereinzelt internationale Sorten wie Grüner Veltliner oder Viognier. Mit Schloss Salenegg – dem ältesten noch bestehenden Weingut Europas – und Familienbetrieben wie Möhr-Niggli, Heidelberg oder Lampert vereint Maienfeld jahrhundertealte Tradition mit einer jungen, experimentierfreudigen Winzerszene. Mittendrin: die von Salis Vinothek an der Industriestrasse 18, seit 2025 Dreh- und Angelpunkt für Verkostungen, Beratung und Einkauf direkt vor Ort. mehr Informationen zur Subregion
Degustationsnotiz
Viel Frucht (Erdbeere, Himbeere, Cassis) eingerahmt von zurückhaltend, aber gut eingebauten Barriquearomen, begleitet von erdigen Nuancen, etwas Vanille und leichte Ledernoten runden das komplexe Aromabild ab und verleihen dem Molina einen charakterstarken modernen Auftritt.
Herstellung
Ausbau im Barrique. Die Trauben stammen aus den besten Reblagen von Schloss Salenegg.
Trinkreife
Jahrgang + 6 Jahre
Geniessen zu
Vorspeisen, leichten Fleischgerichten sowie Bündner Spezialitäten.
Spezielles
Für diesen modernen und charakterstarken Blauburgunder werden die Trauben der besten Reblagen von Schloss Salenegg geerntet. Diese Rebberge gehörten schon zu Salenegg, als es noch im Besitz von Ritter Anton v. Molina war. Ritter Molina, Taufpate dieses Weines, residierte von 1594 - 1654 leibhaftig auf Schloss Salenegg, wo sein Geist, laut Bündner Sagenbuch, bis heute zuhause ist.

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