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Silas Hörler Pinot Noir Carsilias 2023, 75cl, AOC Graubünden, Graubünden

AOC Graubünden

Silas Hörler Pinot Noir Carsilias 2023, 75cl

75cl
2023
28 auf Lager
CHF
58.00

Produzent

Silas Hörler ist ein Kellermeister mit aussergewöhnlichem Enthusiasmus. Silas absolvierte als Erstausbildung keine klassische Winzerlehre sondern entschied sich für eine Lehre in der Gastronomie. Nebst dem gut bestückten Weinkeller seines Vaters, war die Kochlehre im 17 Gault Millau Punkte Restaurant Blumenau bei Lehrmeister Thuri Maag ausschlaggebend für seine Liebe zum Wein. So liess Maag ihn jeden Tag Weine blind verkosten und die ersten Lehrlingslöhne flossen direkt in eine Kiste «Bâtard-Montrachet» von Leflaive. Seine Erfahrungen sammelte Silas Hörler bei einigen der renommiertesten Weinbaubetriebe der Schweiz, unter anderem als Kellermeister auf dem Weingut Davaz in Fläsch. Heute arbeitet Silas Hörler als Betriebsleiter und Kellermeister im Schloss Salenegg und bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau Martina die eigenen Rebstöcke in Fläsch. Gekeltert werden die Trauben bei einem befreundeten Winzer, da sie selbst keinen eigenen Keller haben. Die Weine sind absolut kompromisslos, getreu seinem Credo: «Jeder Wein, auch der einfachste, muss ein kleines Kunstwerk sein, dann habe ich mein Ziel erreicht.» Entsprechend ist sein Weinsortiment zwar klein überzeugt aber auf ganzer Linie. Terroir-typisch stehen Chardonnay und Pinot Noir im Mittelpunkt – und wie gesagt, ob komplex oder einfach ist jeder Silas Hörler Wein ein Meisterwerk. mehr Informationen zum Produzent

Region

Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region

Subregion

Fläsch liegt am Fuss des Fläscherbergs auf der rechten Seite des Churer Rheintals, dort wo die Bündner Herrschaft am Passübergang St. Luzisteig ans Fürstentum Liechtenstein grenzt. Die Rebfläche gliedert sich in zwei charakteristisch unterschiedliche Lagen: die sonnige Fläscher Halde und das ebene Fläscher Feld – beide geprägt vom kalkreichen Schieferboden, der für die ganze Herrschaft typisch ist. Was Fläsch besonders macht, ist seine kleinteilige Struktur: Zahlreiche Winzerfamilien bewirtschaften vergleichsweise kleine Parzellen, was zu einer aussergewöhnlichen Vielfalt an Handschriften führt – von kraftvoll-konzentrierten bis zu filigran-eleganten Pinot Noirs. 2010 wurde die kleine, aber fortschrittliche Winzergemeinde vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis für ihre Ortsplanung ausgezeichnet – ein Beleg für den Innovationsgeist, der sich auch im Rebberg zeigt. Auch bei von Salis ist Fläsch stark vertreten: Familienbetriebe wie Davaz, Christian Hermann, Roman Hermann und Thomas Marugg stehen für die ganze Bandbreite der Fläscher Weinkultur – von traditionellem Pinot Noir bis zu raren Spezialitäten wie der Scheurebe. mehr Informationen zur Subregion

Degustationsnotiz

Die Aromatik des Carsilias besitzt viele rotbeerige Komponenten von Erd- und Himbeeren sowie feine Vanille- und elegante Röstnoten, die vom Barriqueausbau stammen. Im Gaumen erneut feine fruchtige Pinotnoten gepaart mit einem Potpourri von würzigen Aromen. Viel Schmelz, sehr weich und elegant eingebundene Gerbstoffe. Die saftige Säure ergänzt den Gesamteindruck und sorgt für Frische, bis ins lang anhaltende Finale.

Herstellung

Aus der Maienfelder Reblage Carsilias. Extrem Tiefe Erträge aus bald 50 Jährigen Reben. Der Name Carsilias stammt aus dem Altromanischen und bedeutet Kreuz. Die Trauben werden nach der Ernte in einer traditionellen offenen Holzbütte mit Naturhefen vergoren. Mazzeriert wird nur von Hand, weil nach Hörlers Ansicht, nur der Mensch sanft und schonend „Stösseln“ kann. Anschliessend durchlebt der Wein den biologischen Säureabau im Barrique, wo er danach 12 Monate ausgebaut wird.

Trinkreife

Jahrgang + 8 Jahre

Geniessen zu

Bündner Spezialitäten wie Capuns, Maluns und Gerichten mit hellem Fleisch vom Kalb und Schwein.

Spezielles

Kleinstproduktion. Jährlich nur rund 900 nummerierte Flaschen.

Produzent
Silas Hörler ist ein Kellermeister mit aussergewöhnlichem Enthusiasmus. Silas absolvierte als Erstausbildung keine klassische Winzerlehre sondern entschied sich für eine Lehre in der Gastronomie. Nebst dem gut bestückten Weinkeller seines Vaters, war die Kochlehre im 17 Gault Millau Punkte Restaurant Blumenau bei Lehrmeister Thuri Maag ausschlaggebend für seine Liebe zum Wein. So liess Maag ihn jeden Tag Weine blind verkosten und die ersten Lehrlingslöhne flossen direkt in eine Kiste «Bâtard-Montrachet» von Leflaive. Seine Erfahrungen sammelte Silas Hörler bei einigen der renommiertesten Weinbaubetriebe der Schweiz, unter anderem als Kellermeister auf dem Weingut Davaz in Fläsch. Heute arbeitet Silas Hörler als Betriebsleiter und Kellermeister im Schloss Salenegg und bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau Martina die eigenen Rebstöcke in Fläsch. Gekeltert werden die Trauben bei einem befreundeten Winzer, da sie selbst keinen eigenen Keller haben. Die Weine sind absolut kompromisslos, getreu seinem Credo: «Jeder Wein, auch der einfachste, muss ein kleines Kunstwerk sein, dann habe ich mein Ziel erreicht.» Entsprechend ist sein Weinsortiment zwar klein überzeugt aber auf ganzer Linie. Terroir-typisch stehen Chardonnay und Pinot Noir im Mittelpunkt – und wie gesagt, ob komplex oder einfach ist jeder Silas Hörler Wein ein Meisterwerk. mehr Informationen zum Produzent
Region
Die Bündner Herrschaft ist das Herzstück des Schweizer Weinbaus im Kanton Graubünden – vier Gemeinden im Churer Rheintal, die zusammen für den besten Ruf einer ganzen Region sorgen: Fläsch, Maienfeld, Malans und Jenins. Die Lage im Talkessel, geschützt von den Bergen und regelmässig verwöhnt vom warmen Südwind, dem Föhn, schafft ein Kleinklima, wie man es sonst kaum in den Alpen findet. Auf kantonsweit rund 421 Hektar Rebfläche (Stand 2023) wachsen über 40 Rebsorten. Das Herz dieser Fläche schlägt in der Herrschaft: Auf den sonnenverwöhnten Terrassen zwischen Fläsch und Jenins konzentriert sich der grösste Teil der roten Reben des Kantons, allen voran der Pinot Noir – traditionell wird für die Herrschaft ein Rotweinanteil von rund 80 Prozent genannt, deutlich mehr als im kantonalen Schnitt. Bei den weissen Sorten dominiert mengenmässig der Riesling-Silvaner, die grösste Berühmtheit geniesst aber der Completer: eine autochthone Rarität, die in der Region nie ganz verschwunden ist und heute eine kleine Renaissance erlebt. Wegen dieser burgundischen Rebsorten, der kalkreichen Schieferböden und der konstant hohen Weinqualität wird die Bündner Herrschaft seit Jahrzehnten als das „Burgund der Schweiz" gerühmt. Die Geschichte des Bündner Weinbaus reicht weit zurück: Der älteste schriftliche Beleg datiert auf das Jahr 765, als Bischof Tello von Chur dem Kloster Disentis einen Rebberg vermachte. Der Pinot Noir selbst kam der Überlieferung nach erst um 1630 in die Region – mitgebracht von jungen Bündner Söldnern, die zuvor im Burgund gedient hatten. Was als Import begann, ist heute das unverwechselbare Markenzeichen der ganzen Herrschaft. Mittendrin liegt Maienfeld, wo von Salis seit 2025 seine neue Vinothek betreibt. Rund 60 Rebbauern aus Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans sowie den benachbarten Weinbaugemeinden Zizers und Trimmis beliefern das Unternehmen; ergänzt wird das Sortiment durch rund zwei Hektar eigene Reben mitten in der Bündner Herrschaft. mehr Informationen zur Region
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Fläsch liegt am Fuss des Fläscherbergs auf der rechten Seite des Churer Rheintals, dort wo die Bündner Herrschaft am Passübergang St. Luzisteig ans Fürstentum Liechtenstein grenzt. Die Rebfläche gliedert sich in zwei charakteristisch unterschiedliche Lagen: die sonnige Fläscher Halde und das ebene Fläscher Feld – beide geprägt vom kalkreichen Schieferboden, der für die ganze Herrschaft typisch ist. Was Fläsch besonders macht, ist seine kleinteilige Struktur: Zahlreiche Winzerfamilien bewirtschaften vergleichsweise kleine Parzellen, was zu einer aussergewöhnlichen Vielfalt an Handschriften führt – von kraftvoll-konzentrierten bis zu filigran-eleganten Pinot Noirs. 2010 wurde die kleine, aber fortschrittliche Winzergemeinde vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis für ihre Ortsplanung ausgezeichnet – ein Beleg für den Innovationsgeist, der sich auch im Rebberg zeigt. Auch bei von Salis ist Fläsch stark vertreten: Familienbetriebe wie Davaz, Christian Hermann, Roman Hermann und Thomas Marugg stehen für die ganze Bandbreite der Fläscher Weinkultur – von traditionellem Pinot Noir bis zu raren Spezialitäten wie der Scheurebe. mehr Informationen zur Subregion
Degustationsnotiz
Die Aromatik des Carsilias besitzt viele rotbeerige Komponenten von Erd- und Himbeeren sowie feine Vanille- und elegante Röstnoten, die vom Barriqueausbau stammen. Im Gaumen erneut feine fruchtige Pinotnoten gepaart mit einem Potpourri von würzigen Aromen. Viel Schmelz, sehr weich und elegant eingebundene Gerbstoffe. Die saftige Säure ergänzt den Gesamteindruck und sorgt für Frische, bis ins lang anhaltende Finale.
Herstellung
Aus der Maienfelder Reblage Carsilias. Extrem Tiefe Erträge aus bald 50 Jährigen Reben. Der Name Carsilias stammt aus dem Altromanischen und bedeutet Kreuz. Die Trauben werden nach der Ernte in einer traditionellen offenen Holzbütte mit Naturhefen vergoren. Mazzeriert wird nur von Hand, weil nach Hörlers Ansicht, nur der Mensch sanft und schonend „Stösseln“ kann. Anschliessend durchlebt der Wein den biologischen Säureabau im Barrique, wo er danach 12 Monate ausgebaut wird.
Trinkreife
Jahrgang + 8 Jahre
Geniessen zu
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