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Champagner, Sekt, Vin Mousseux, Prosecco und Co.

Beginnen wir mit dem wohl berühmtesten Vertreter der Schaumweine: Champagner – dem König der Weine. Er unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von seinen prickelnden Verwandten. Dies gründet insbesondere auf seinen strengen Richtlinien, nach welchen er angebaut, produziert und minutiös kontrolliert wird.

Die erste und entscheidendste Vorschrift bezieht sich auf die Herkunft des Champagners, so dürfen nur Trauben aus der Region «Champagne» in Frankreich für die Produktion verwendet werden. Weiter dürfen nur Trauben der Sorten: Chardonnay, Pinot Noir und Meunier zum Einsatz kommen – diese werden handverlesen. Ein Champagner muss zwingend mit einem Naturkorken verschlossen sein. Auch bei der Produktion müssen die Richtlinien präzise eingehalten werden. Denn nur Schaumwein, der nach der «méthode champenoise» hergestellt wird, darf sich auch so nennen. Bei diesem Produktions-Verfahren reift der Champagner zunächst in der Flasche – erst später bei der zweiten Gärung wird der Gärungs-Prozess durch die Zugabe von Zucker sichergestellt. Dabei muss der Champagner mindestens 15 Monate auf der Hefe liegen bis er final abgefültt werden darf. Dieser strenge und aufwendige Herstellungsprozess erklärt so den exklusiven Status als auch hohen Preis von Champagner.

Ein weiterer Vertreter der Schaumwein-Familie ist der Sekt. Er ähnelt dem Champagner, unterliegt aber keinen so strengen Richtlinien. So darf dieser sowohl in der Flasche als auch im Tankgärverfahren gekeltert werden. Auch die Auswahl der Traubensorte bzw. deren Herkunft unterliegt keinen spezifischen Regeln. Zu erwähnen ist: auch Sekt erhält die charakteristische feine Perlage, die mittels eines natürlichen Gärungsverfahrens erreicht wird. Da Sekt in grösseren Dimensionen produziert werden kann, erklärt sich der deutlich tiefere Preis. Nichtsdestotrotz werden mit diesem Verfahren ebenfalls teils sehr hochwertige Schaumweine hergestellt. Ein Beispiel dafür ist unser beliebte «Bündner Brüt» oder unsere Auswahl an «Strada»-Schaumweinen.

Gleichermassen bekannt und doch anders ist der Prosecco. Prosecco ist ein Perlwein, der sich mittlerweile zu einer qualitativ hochwertigen Alternative zum teuren Champagner etabliert hat. Wie der Champagner folgt auch der Prosecco bestimmten Richtlinien, diese sind jedoch deutlich weniger streng. So dürfen für die Produktion ausschliesslich die namensgebenden «Prosecco»-Trauben aus Italien verwendet werden. Ein wesentlicher Unterschied zum Champagner und Sekt ist der viel niedrigere Kohlensäuregehalt. Denn im Gegensatz zu Schaumweinen, wird die Kohlensäure beim Prosecco künstlich und im nachhinein beigefügt. Weil Schaumweine durch die Gärung kohlensäurehaltig werden, schäumen sie im Vergleich zum Prosecco intensiver und länger.

Die Diskussion über den Kohlesäuregehalt beziehungsweise Perlage gleicht einer Religion, während die einen auf die natürliche Perlage eines Schaumweines schwören – bevorzugen andere den bekömmlicheren, niedrigeren Kohlensäuregehalt eines Perlweines.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine Vielzahl an Unterschieden zwischen den verschiedenen Vertretern ausgemacht werden kann: Ursprung, Traubensorte, Gärungsverfahren, Richtlinien und so weiter. Dazu kommt eine Unzahl an verschiedenen Kombinations-Möglichkeiten und individuellen Winzern. Natürlich gibt es noch viel mehr Vetreter von Schaum- und Perlweinen wie dem spanischen Cava, dem französischen Crémant et cetera et cetara – aber das allein ist schon ein eigenes Wissensfeld und würde das Format unseres Blogs sprengen.


Nun wünschen wir Ihnen viel Spass beim Entdecken dieser prickelnden Welt. Unser Angebot an Schaumweinen finden Sie HIER. Cin Cin!

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